21 Weichen gestellt?
- Arthur Spirk
- 13. Mai 2016
- 1 Min. Lesezeit

Vor dem Kindergarten. Ein Mädchen hat die Arme um den Pfosten gelegt, der den Hauseingang gegen parkwütige Autos schützt. „Kommt, wir nehmen den raus“ sagt es. Zwei andere Kinder warten ebenfalls, bis sie in den Kindergarten hinein können. „Das können wir doch nicht“ antwortet eines der Kinder. Vielleicht hat es ja recht. Aber nur wenn der Pfosten abgeschlossen ist. Das ist nicht sicher. Die Kindergärtnerin nimmt ihn regelmässig heraus, damit sie mit ihrem Auto reinfahren kann. Zu dritt würden die Kinder es schaffen, den offenen Pfosten herauszuheben.
Die Anführerin und der Bremser, Zusammenarbeit und Einzelgängertum, anpacken und zögern, Optimistin und Pessimist, Idealistin und Realist – sollte alles schon eingespurt sein? Immerhin rollen Menschen nicht auf Schienen.
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